Mäusejagd

Mäuse als Beute sind für Hunde nun einmal normal. Aber beim genüßlichen Verspeisen einer Maus schüttelt es mich.

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Sali verspeist eine gefangene Maus, Foto: Susanne Illich

Hmm, lecker. Sali scheint es sichtlich zu genießen und liess sich auch nicht davon abbringen, schreibt Susanne.

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Superfly’s Salome, Foto: Susanne Illich

Erfolgreiche Mäusejägerin Sali, der “Gute-Laune-Hund” von Susanne kann also auch das. Und wir meinen, es muss ein high premium hochwertiges überteuertes Hundefutter sein, wenn doch eine selbstgefangene Maus für Sali das wahre Fresserlebnis ist.

Spieltypen bei Whippets

Spielverhalten von Whippets bleibt hauptsächlich auf hetzorientiertes Ball- oder Frisbiejagen beschränkt. Das mögen sie am liebsten, wenn sie etwas verfolgen können. Fehlt dem Whippet ein passender schneller Rennkumpel, dann ist der Ersatz, den man schnell zur Hand hat, ein Ball oder eine Frisbie.

Aber es gibt unterschiedliche Spieltypen bei Whippets. Das zeigt sich schon im Welpenalter. Es gibt Whippets, die allein sehr gut spielen können und weder Ball noch Frisbie brauchen. Am Beispiel von Shiphra möchte ich beschreiben, was ich meine.

Shiphra treibt sich so oft es geht im Garten herum und kann sich allein gut beschäftigen und auch spielen. Sie wartet auf die Haselnüsse, die vom Baum fallen. Dann spielt sie damit, wirft die hoch, fängt sie, wirft sie wieder in die Luft, rennt voll speed durch den Garten usw…. und irgendwann knackt sie sie.

weintraubeGelungener Schnappschuß von dem Flug der Weintraube und Shiphra mit Spielgesicht, bitte anclicken zum Vergrößern

Eine Weintraube hat Shiphra sich aus dem Hühnergehege gefischt. Sie entwickelt ein echtes Spiel mit Spielgesten und Körpersprache, intensiv und nicht nur flüchtig und kann sich so lange Zeit damit beschäftigen.

Interessant ist m.E., dass die Whippets, die weniger am hetzorientierten Spiel interessiert sind, sich schon im Welpenalter anders verhalten. Sie sondern sich häufiger ab, wenn die Geschwister wilde Fang-mich doch-Spiele feiern und nehmen mehr den Beobachterposten ein. Sie spielen selbstvergessen mit irgendeinem Blatt oder Spielzeug und sind weder Anstifter noch Draufgänger aber auch keine Außenseiter, sie neigen wohl eher dazu eine mittlere Position im Rudel einzunehmen, werden später unauffällig angepaßt im Umgang mit anderen auch fremden Hunden sein. Das gilt natürlich nur, wenn die Bedingungen der Aufzucht gleichbleibend sind.

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Lovely heisst soviel wie wunderschön, reizend, lieblich, herrlich, entzückend, liebenswürdig, nett, anmutig, lieb und ja, ich finde alles trifft auf die Whippets zu.

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Ch.Superfly’s Lilly Marlene, Foto: Eva-Maria Krämer

Ein paar weitere Fotos von Whippets im freien Stand, in all ihrer Anmut, natürlich.

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Superfly’s Rose Ebony, Foto: Ines Brückner

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Autumn Love A Moment of Love, Foto:Thomas Erker

Wie sie gebaut sind, sind sie einfach lovely.

Feine Windhunde und Außenwirkung

Windhunde sind anders und ihre Menschen doch auch,oder? So viele feine Hunde und alle gehen friedlich an der Leine, das ist doch beeindruckend. So ist die Vorstellung nicht selten, die andere über uns Windhundehalter denken. Aber wie friedlich anders sind denn Windhundebesitzer wirklich, vor allem, wenn es um die sogenannten Engagierten geht? Ist da nicht häufiger ein Zwicken und Zähnefletschen? Bei unseren Hunden zu Haus sieht das ganz anders aus.

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Krita und Omnia genießen die ersten Sonnenstrahlen, die zur Tür hineinscheinen

Von den Windhunden lernen

Warum also nicht das annehmen, was uns unsere Windhunde an winzigen kleinen schönen und harmonischen Dingen bieten? Ein schönes Vorbild ist uns vor Augen, dass uns aber täglich zeigt, dass eine heile Welt nur da möglich ist, wo wir mit dem Herzen sehen.

Nein, ich meine nicht, dass wir unsere Hunde überhöhen sollten oder gar dürfen, es sind einfach Hunde, nicht mehr und nicht weniger. Daraus darf kein Kult werden und kein Ersatz für emotionale Defizite. im Gegenteil. Der Hund als soziales Lebewesen folgt seinen Instinkten, die dazu dienen, dass eine innerartliche Gemeinschaft bestens funktioniert. Und das, was wir uns doch so sehr wünschen und selbst nie hin bekommen, ist glasklar für unsere Whippets. Nur in Harmonie lebt es sich für alle Beteiligten angenehm.

 

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Salome mit ihren zwei Freundinnen, Foto:Susanne Illich

Wenn klare Regeln missachtet werden, wenn richtig und falsch keine Wertigkeit mehr haben, sondern alles nur noch relativiert wird, dann herrscht Chaos. Im Inneren wie im Äußeren. Dann scheint das Leben nicht mehr lebenswert und wir suchen nach Erklärungen. Bei uns selbst finden wir nur, was wir selbst sind: Chaos. Dann sind wir nur getrieben von unseren eigenen Ansprüchen.

Unsere Whippets halten uns aber täglich einen Spiegel vor. Sie wissen was Lebensfreude und friedliche Gemeinsamkeit ist. Sie nehmen alles, wie es kommt und arrangieren sich. In unserer kleinen Welt geht es ihnen entsprechend gut, wenn sie sein dürfen, wie sie sind. Untereinander gelten diese klaren Regeln und werden akzeptiert.

Außenwirkung

Da irren jene, die meinen, die feinen Hunde hätten auch feine Besitzer, weil sich doch Halter und Hund ähnlich sein müssten. Ich dachte, Windhundebesitzer müssten besonders fein und adrett sein, denn ihre Hunde sind es doch auch? äußerten sich mehrfach Besucher bei den Veranstaltungen, weil sie völlig Gegensätzliches erleben mussten. Sie kamen nur einmal und nie wieder.

Fletschen, Knurren, Beißen, Imponiergehabe statt echter Gemeinschaft. Es ist halt doch keine harmonische Windhundwelt mit besonders adrett-feinen Windhundebesitzern, sondern meistens die Spielwiese von Trasch, Zank und Streit, Korinthenzählerei und Aufgeblasenheit.

Wer angegriffen wird, darf sich verteidigen, wir kennen das doch von unseren Hunden. Wenn es einmal knallt, ist das Thema auch gleich erledigt und schon ist wieder alles im Reinen. Hörensagen kennen Hunde nicht, dafür wissen sie instinktiv: In einer Gemeinschaft muss es funktionieren, wenn wir als diese bestehen wollen. Warum also nicht von unseren Hunden lernen?

 

 

 

 

 

Superfly’s Welpen

Freiheit, die ich meine und meine Welpen genießen dürfen. So frei wie möglich aufwachsen und auch einmal dort schlafen, wo sie wollen.

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Vier von Sieben aus dem Wurf bleiben auf dem Teppich

Omnia hat es sich auch hier gern bequem gemacht: Weiterlesen

Ein Kiek und ein Ei

Omnia ist nun Anfang der 6. Trächtigkeitswoche und Krita gesellt sich hinzu. Einträchtiger kann es kaum gehen, denn sogar die Ohrhaltung ist ähnlich.

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Omnia kann nun nichts mehr verheimlichen

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Superfly’s Omnia und Halbschwester Krita

Die zwei sind ein Kiek und ein Ei. (Berliner Redewendung für zwei, die sich gut verstehen und ergänzen und gemeinsam durch dick und dünn gehen).

Und ganz sicher wird Krita auch wieder eifrig bei der Welpenaufzucht mithelfen.

 

 

 

Superfly’s Rose Ebony

Meine, besser unsere schöne Rosi, war zu Besuch und nach 2 Tagen hatte Rosi alles im Griff.

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Rosi gibt das Tempo vor

Wie schön ist Rosy doch geworden und dank an Ines, die sie so bestens betreut.

Als Einzelwhippet mit der Grundlage Sozialisierung im Welpenalter bei Superfly’s, fügte sie sich sehr schnell in unser Rudel und war nur beim ersten Kontakt etwas zurückhaltend. Das legte sich aber ganz schnell und meine respektierten Rosi sofort als erwachsene Hündin, die genau weiss, was sie will und was sie nicht will.

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selbstsichere Hündin mit perfektem Sozialverhalten

Nach drei Jahren in ein starkes Rudel eindringen, ist eine Herausforderung für den Gasthund. Bei uns kommen nicht permanent fremde Hunde aufs Grundstück. Das will ich meinen Hunden nicht zumuten, denn es ist ihr Bereich und da sollen sich sich sicher fühlen dürfen. Rosy machte alles perfekt. Sie duckte sich schon einmal vorsorglich bei der Inspektion, verhielt sich dann angemessen “bescheiden” und als sich alle besser kannten, machte Rosy schnell klar, mit wem meine es zu tun hatten. Und schon war alles fröhlich, friedlich und einfach nur schön.

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Rosy und Shiphra

Rosy will Shiphra genauer kennenlernen. Beide sind rennbegeistert und noch jung.

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Komm, lass uns rennen

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augescheuchter Vogel und Verfolgungsrennen

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Shiphra macht gern den Hasen

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Rennspaß auf dem Feld

Alles bestens, gern wieder.

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