typvolle Standard-Whippets

Allen Trends zum Trotz! Es gibt sie eben doch noch, die Liebhaber des standardgerechten und kleinen Whippets. Anmutig, graziös und trotzdem sportlich.

Noch mehr Welpen aus gutem Hause mit echtem Superfly’s Background hat jetzt Gabi. Als ich die Kleinen sah schlug mein Herz hoch, denn ich erkannte viele meiner letzten Welpen wieder. Kunststück aus Sammy x Quinta ;-)

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Enosch mit Gangwerk!

Wer also tatsächlich an Standard-Whippets interessiert ist, sollte sich bei Kjuay’s melden.

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Esra mit Gangwerk!

Shiphra’s Tochter Coco

Achtung, hier kommt Coco, Koseilata’s Quick & Smooth….Ja, wie jetzt!? Die Nase wird noch komplett, meine Lieben!

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Coco und Geschwister sieht man bei Koseilata’s

Whippets: Vom Vollblut zum Kaltblut

Ich möchte nocheinmal meinen Artikel vom 27.2.2007 veröffentlichen. Es liegen inzwischen gute 7 Jahre dazwischen und vielleicht können einige Leser meine Ausführungen heute besser nachvollziehen…. Aktuelles Anschauungsmaterial finden Sie in den Fotoalben, die ich bei facebook verlinkt habe, insbesondere Donaueschingen 2015.

Bildschirmfoto vom 2015-08-24 08:58:21

Vom Vollblut zum Kaltblut

An der Entwicklung der Whippetzucht in den letzten 30 Jahren zeigt sich, wie eine Auslese auf einen bestimmten Konstitutionstyp Veränderungen hervorbringen, die sich schnell manifestieren. Da ich nun schon einige Zeit dabei bin, und das werden mir alle mit gleichen Erfahrungen bestätigen können, stelle ich fest, dass sich die Rasse allgemein doch sehr verändert hat. Am auffälligsten ist die Veränderung im Wesen, die einhergeht mit der Veränderung des Konstitutionstyps.

Veränderungen betreffen jede Rasse, was nur natürlich ist, da wir Menschen selektieren, d.h. nur die “Besten” auswählen und damit züchten. Was das “Beste” ist, zeigen uns in der Regel die Ergebnisse und Erfolge, die uns Zuchtrichter vorgeben, in dem sie ihre Sieger präsentieren und sich die Züchter vornehmlich daran orientieren.

Was wir nicht wollten, waren Whippets von einem überfeinen Typ, jene, die man damals als windspielhaft bezeichnete. Übertypisierung bringt Extreme hervor. Besonders dünne Haut – auch besonders dünne Nerven! – und zarte Laufknochen, Grazie und Eleganz wo man hinsah. Entsprechend elegant und trocken waren die Körper der Whippets, d.h. dass die Haut dünn war nicht nur Muskeln sondern auch gut durchblutete Adern sichtbar werden ließ, alles ohne ein Gramm Fett. Also eigentlich all das, was einen Vollblüter ausmacht.

Ein Vollblut können wir uns alle besser beim Pferd vorstellen. Wir kennen die feinnervigen Galopper, klein, feine Knochen, dünne Haut, elegant, leichtfüßig, kleine Hufe, agil, explosiv, jederzeit bereit davonzupreschen und höchste Schnelligkeit zu entwickeln. Das Warmblut ist eine gemässigte Variante, stärker, weniger “aufgedreht”, weniger elegant, schön und leistungsstark und für den Reitsport besser geeignet, als der Galopper. Das Kaltblut ist das ganze Gegenteil vom Vollblut, groß, schwer, gedrungen, unelegant, starke Knochen, zum Ziehen von Kutschen und schweren Karren, behende im Temperament.

Zurück zu den Whippets. Als Windhund gehört der Whippet zum Vollblüter. Wieviele solcher Vollblüter sehen wir heute noch im Ring? Und wenn, dann will man sie nicht mehr und das ist für meine Vorstellung von einem Whippet mehr als bedauerlich. Schon vor Jahrzehnten warnten britische Whippetkenner davor, aus dem Whippet kein Brauereipferd zu machen.

Die Forderungen im Standard haben sich nicht verändert, nur unsere Sichtweise. Der Standard will noch immer den Whippet, als ausgewogene Kombination von Muskelkraft und Stärke mit Eleganz und Grazie der Umrisslinien. Für Geschwindigkeit und Leistung gebaut. Jede Form der Übertreibung muss vermieden werden.

Damals wollte man weg von den überfeinen Typen, wollte mehr Körper (Substanz) und Nervenstärke. Das war auch notwendig, aber wie so oft schießen wir über das Ziel hinaus. Wenn wir heute Whippets auf den vorderen Plätzen finden, die breit, stark und schwerer sind, finden wir es normal. Wenn wir eine schwungvolle Linie sehen, ist sie uns befremdlich, weil wir uns an die langen Rücken mit mässig aufsteigender Unterlinie gewöhnt haben und viel body sehen wollen. Wenn wir elegante Whippets sehen, fehlt uns die Substanz, doch sehen wir Substanz fehlen Grazie und Eleganz. Natürlich ist es schwierig sich hier auf eine Ausgewogenheit zu einigen. Doch genau hierin liegt ja der Reiz der Zucht.

Ich habe einige Whippets verfolgt und mir diese eingeprägt, die mich damals aufgrund ihres Formats recht schockiert haben, die aber von den Richtern geradezu wie eine Offenbarung gefeiert und vorn platziert wurden. Hündinnen wie Rüden. Deren Nachkommen werden heute präsentiert und die wiederum zeigen noch mehr an Substanz als schon die m.E. damals “bedenklichen” Ausgangstiere.

Wenn beispielsweise Whippetliebhaber heute nach vielen Jahren der Auszeit an den Ring kommen, dann bleibt ihnen der Mund offen stehen. Was wir regelmässig über einen längeren Zeitraum schleichend mitbekommen haben, versetzt Kenner, die längere Zeit nicht dabei waren in Angst und Schrecken. Wo sind die Whippets geblieben? Ich sehe hier schöne Hunde, aber keine Whippets!

Das haben mir etliche Whippetliebhaber und Zuchtrichter gesagt, aus nah und fern. Die Fehler liegen nicht bei den Richtern, die m.E. einen Trend setzen wollten, sondern bei den Züchtern, die nicht die wenigen substanzvollen Exemplare für ihre feinen und zarten Whippets als Zuchtpartner einsetzten, um einen Ausgleich zu schaffen, sondern mit den Schweren (den Siegern) genauso schwere Exemplare (auch Sieger) anpaarten.
Whippetzucht sollte sich m.E. also nicht nur an dem Trend festmachen, sondern muss sich an dem Idealbild der Rasse orientieren. Deshalb sind verschiedene Whippettypen unabdingbar und gleichberechtigt. Doch wer sieht das ein, wenn er einen Whippet züchten will, der im Ausstellungsring Erfolg haben soll?

Der Standard ist und bleibt die Leitlinie und manchmal denke ich, haben wir unsere Vorgabe vergessen.
Schade!

Neues Zuhause

Nun ist Tabitha in ihr neues Zuhause umgezogen. Gleich war sie mit ihrer Schwester zusammen und Marion und Ulrich sind sehr glücklich….und Tabitha auch.

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v.r.n.l. Lotta, Tirza und Tabitha mit Marion Eckardt-Grefermann

Da Marion sich schon am allerliebsten für Tabitha entschieden hätte, als der Wurf fiel, bekommt sie nun ihren Traum erfüllt. Ein Whippet ist nie genug, nicht wahr?
Aber drei reichen auch, jedenfalls für mich, als nun Nicht-mehr-Züchter. Tabitha, machs gut!

Whippets oder wenn eine Zeit zu Ende geht

Robert hat seit 1987 Whippethündinnen von mir. Nun kam der endgültige Abschied von seiner letzten Hündin, die er liebevoll Zimtblüte genannt hat. Ausgerechnet an seinem Geburtstag hat Superfly’s Falling in Love (Zimtblüte) ihren letzten Amtemzug getan und ist, wie alle seine Hunde in seinem Arm gestorben.

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die beiden letzten: Superfly’s Unique und Falling in Love

Alle Hunde von Robert haben ein überdurchschnittliches Lebensalter erreicht. Das kann nicht gegen ihn sprechen.

Und er hat mit einer großen Liebe an ihnen gehangen und heute sind für ihn Bürgersteige nur noch Bürgersteige und Wiesen eben nur noch grün. Ich kenne ihn sehr lange und weiß, was der Abschied und damit auch der Schlußstrich unter ein langes Leben in Gemeinschaft mit Whippets für ihn bedeuten müssen. Aber nichtsdestotrotz, wieviele Whippets erreichen schon ein so hohes Alter, und für Robert wird das vielleicht der einzige Trost sein, dass seine “Damen” ihn über so eine lange Zeit begleitet haben.

Danke Robert für deine Opferbereitschaft, für deine Liebe zu Tieren und Menschen, für deine Hilfbereitschaft und für deine über Jahrzehnte andauernde Freundschaft. Ja heute ist ein Tag des Dankens, wie er eigentlich täglich sein sollte. Nichts ist selbstverständlich!

Noch ein Schwimmunterricht

Hier zeigt Omnia, wie man schwimmt…gilt vor allem für die “faule Socke” (rechts im Bild) ;-) Fröhliches Planschen, selbst John wagt sich schon tiefer ins Wasser, aber mit dem Schwimmen hat er es nicht wirklich.

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Omnia schwimmt richtig gut und Tabitha übt fleißig

Neben viel Ernstem darf der Spaß nie zu kurz kommen.

sympathische Einhüter

Sie helfen mir beim Einhüten, wenn ich andere Termine wahrnehmen muss und meine Hunde lieben die beiden! John tickt immer total aus und hat es mit dem Küsschen geben sehr eilig.

An dieser Stelle möchte ich all meinen Freunden danken, die die beiden so nett angenommen haben und allen, die aktiv helfen und unterstützen und sich umsehen und umhören. Danke, danke und nochmals danke.

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Akademiker als temporäre Dogsitter

Quinta x Sammy’s Nachzucht

Vier Wochen alte Superfly’s Nachzucht bei Kjuay…und da amüsiere ich mich über das Feuer und die Agilität, die die Kleinen schon jetzt ins Zelt legen. Vor allem die “Machtkämpfe” und der dazu passende energische sound …;-) Ich habe immer gesagt, sobald sie die Augen öffnen, fängt das Chaos an. Zu niedlich und zu typisch. Verglichen mit Welpen anderer Rassen ist das schon ein sehr früher Entwicklungssprung.

Und ich erkenne da einige wieder: Onyx, QSeven, QT, John und wie sie alle heißen. Viel Freude, Gabi, und danke für das Filmchen.

verrückte 11 Monate

Tabitha und Co. werden heute 11 Monate alt. 11 verrückte, anstrengende, verändernde aber auch erfahrungsreiche Monate liegen hinter uns. Manchmal kommt eben alles anders als man es sich vorstellt oder plant oder wünscht. Der Mensch denkt und Gott lenkt.

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kleine Collage einiger T’s

Während Talmai Siefenblasen fängt, hat Tobija ein neues Hobby: Bläschenknacken mit großem Eifer, bis keine mehr übrig ist. Tabeal genießt den Geschäftstag auf dem Rücken, Tamar muss “arbeiten” und im Ring präsent sein.

Und Tabitha sitzt auf gepackten Koffern. Das tut schon ein bißchen arg weh…. Was sein muss, muss sein! Freut euch, die ihr die letzten Superfly’s habt. Es war ein langer Weg bis zum T2-Wurf!

Shiphra’s Welpen

Shiphra hatte es zu eilig mit ihren Welpen und nun sind sie da! Die ersten Fotos sind online bei Koseilatas. Sehr süßer weißbunter Haufen. Ist ja lange her, aber bei Superfly’s gab es das auch, denn sehr schick.

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auch mal wieder was in weißer ;-)

Sehen prima aus die Fünf. Herzlichen Glückwunsch an die Mama, den Papa und den Züchter!

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