Zuchtkommissionsmitglied für Whippets

Was nicht geht, das geht einfach nicht. Es war mir von Anfang an klar, dass das neue ZKM nach kurzer Zeit auch hinschmeißen würde. Wie denn auch? Rasenmäher- und Showinteressen sind so unvereinbar und so unterchiedlich wie nur irgendwas. Es war schon so und heute ist es noch viel extremer. Das Auseinanderdriften der Interessen ist eine Tatsache und kann nicht von einer Person für die Rasse unter einen Hut gebracht werden.

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Rennen zum Spaß oder Rennen als Selbstzweck?

Wenn ein Haus mit sich selbst uneins ist, kann es nicht bestehen. Also ginge es nur, wenn wir zwei ZKMs für die Rasse Whippet hätten ,,,,und dann können sich diese beiden für alle anderen streiten. ;-)

Das gemeinsame Zuchtzielt ist nur ein ideelles und eben nicht in der Realität gültig. Wenn wir in einer Scheinwelt bezüglich der Rasse Whippet leben, dann wird uns die Wirklichkeit eines besseren belehren und das sehen wir an dem Scheitern der ZKMs in den letzten Jahren sehr deutlich.

Rennen und Show oder Rennen oder Show? Solange ich dabei bin oder war, haben immer die Rennleute die Unruhe gebracht. Und das noch zu Zeiten, wo die Schere zwischen Rennen und Ausstellungen noch lange nicht so weit auseinander gegangen ist wie heute. Unruhe hinsichtlich der Tatsache, dass Whippets auch ausgestellt werden, war schon so etwas wie ein Frevel. Whippets, die schön waren, konnten in den Augen der Rennleute gar nicht rennen oder bestehen. Umgekehrt sahen die Rennwhippets schon damals nicht schön aus und es gab immer Stress im Ausstellungsring. Dann kamen die unendlichen Anträge an die JHV, die sich zu 80% nur um das Rennwesen im allgemeinen und über Jahrzehnte nur um Whippet(renn)probleme zu kümmern hatten.

Das Nichtinteresse an der Zucht von Whippets sowohl bei den Rennleuten als auch den Rennvereinen, die ja die Delegierten in die JHVs schickten, taten das übrige. Das entscheidende Kriterium war und ist die Schnelligkeit und nicht der Rassestandard. So entwickelte sich der DWZRV – es gilt nicht nur für die Rennwhippets sondern insbesondere für Greyhounds, Afghanen und Salukis – allmählich zu einem Zuchtverhinderungsverein. Ich spreche von der Zucht nach dem gültigen – noch immer gültigen FCI Standard.

Heute gilt dasselbe für die Showies, deren einziges Interesse der Ausstellungssieger ist. Wenn man inzwischen von einem BOB-“HUND” spricht in der Rasse ist das wie ein ungewollter Versprecher? Nein, offensichtlich hat der Winner nicht mehr viel mit einem Whippet zu tun. Genausowenig wie der Toprenner.

Diese Tatsache muss man anerkennen, unabhängig von der persönlichen Wertung. Die Schere läßt sich weder gewaltsam noch mit Vernunft wieder schließen. Fakt ist das wir innerhalb von 50 Jahren so gut wie keine Whippets mehr haben.  Und Fakt ist auch, dass wir innerhalb eines Verbandes die unterschiedlich gelagerten Interessen der Renn- und Showleute nicht unter einen Hut bekommen. Was da krampfhaft zusammengehalten wird funktioniert nur weil man sich tatsächlich gegenseitig braucht. Vielleicht sollte man hier einen neuen Weg beschreiten und das auch beim Namen nennen, was längst schon Tatsache ist: DWZV und DWRV. Das R hat für Züchter und Aussteller nichts im Namen verloren und genausowenig das Z für die Renner.

Maceo fischt

Im Urlaub hat sich Maceo (Superfly’s Shilo) so vorbildlich benommen, schreibt Ilona, dass es eine wahre Freude war.

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Maceo in Südtirol

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beim Fischen
Gern ist er in den Fluß und hat ein bißchen gefischt.

“Emil” wurde 12

Am 9. Juli wurde “Emil” aka Superfly’s Groove All Night 12 Jahre alt und Claudia berichtet;

“Im Großen und Ganzen geht es ihm gut. Er mag nicht mehr so viel Laufen – meistens reicht ihm eine gemütliche Stunde im Wald oder Feld. Dann will er heim. Der Gute ist ein wenig steif geworden, aber mit “Pülverchen und Pillchen” halten wir alles in Schach. Ich hoffe auf noch viele weitere gesunde Jahre mit meinem “Chefchen” “

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Superfly’s Groove All Night

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Emil wartet auf das Kommando: Nimm

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nun aber…

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Good boy!

Wenn sich meine Hunde schämen könnten….

dann könnten sie nicht genug Gras fressen, wie sie kotzen wollten. Was derzeit an Hass gegen Flüchtlinge und Asylbewerber in Deutschland produziert und transportiert wird, ist unerträglich. Fremdschämen wird zur Alltäglichkeit.

Das wollte ich niemals erleben, kenne ich noch die Erlebnisse aus den Erzählungen meiner Großeltern von Flucht und Hass, von Vertreibung und Verstecken, von Ausgrenzung und Angst und permamenter Unsicherheit. Und nun: Nichts neues unter der Sonne! Flüchtlinge sind wir doch alle…wenn wir vor uns selbst weglaufen und um uns schlagen, statt in uns selbst. Da gibt es genug zu tun!

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Tabitha

Da das ja ein Whippetblog ist, komme ich zur Praxis. Meine Hunde zeigen uns wie es geht. Sie haben grundsätzlich das, was wir ja so an ihnen schätzen: vorbehaltlose Zuneigung gegenüber Menschen. Ach was?!

Wenn z.B. im Iran von Regierungsseite das Töten von Hunden mit Säure vorgeschrieben ist (die wohl ekelhafteste Methode überhaupt), könnte man auf die Idee kommen, dass niemand aus diesem Land Hunde mögen würde.  Und so ist es mit vielen Dingen, die wir nicht kennen und worüber wir uns keine oder nur die medienpostulierten Gedanken machen. Wenn wir das einmal alles weglassen und uns nur vorstellen wie es sein muss, Familie, Ausbildung, Status und Vermögen von einer Minute zur anderen aufgeben zu müssen, dann bleibt nur noch das nackte Leben und der Moment. Also leben wir ihn únd verschwenden unsere Lebenszeit nicht mit Hass und Feindlichkeit. Wer vorgibt seinen Hund zu lieben, kann doch gar nicht anders.

Meine Whippets haben bei den Neubewohnern aus vieler Herren Länder vollen Anklang gefunden. Sie bringen auch Fremde zusammen und zaubern wohlwollendes Lächeln in die Gesichter. Das fröhliche Spielen und Rennen und vor allem die Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wird, genießen beide Seiten sehr: Menschen wie Hunde.

Welpen von Sammy x Quinta

Da sind sie geborgen, 5 Rüden und 3 Hündinnen aus Superfly’s Quinta x Superfly’s Samuel. Herzlichen Glückwunsch an die Kjuay’s.

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Quinta mit ihren 8 quicklebendigen Welpen nach Samuel( Sammy), Foto: Gabi Gründel

Und natürlich fällt das unter meine Kategorie “kennelnews”, denn es ist ja ein reiner Superfly’s Wurf. :-) Viel Glück wünsche ich Gabi bei der Aufzucht und dem Finden geeigneter Besitzer.

Insektenstiche

Nein ich habe es nicht vergessen, dass unsere T2 Welpen gestern 10 Monate alt geworden sind. Aber ich hatte keine Zeit mich an den Rechner zu setzen. Timmy geht es sehr gut, wie mir Gundula gerade erzählte. Er ist ein Insektenjäger geworden und killt alles was die fliegt und auch….sticht. Ein Unfall war darunter, als er eine Biene verschluckt hatte, die ihn auch in den Hals gestochen hat. Aber alles ist wieder gut. Apis D 6 sollte man in der Hausapotheke haben, wenn Hunde von Insekten gestochen werden.

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Tobija flitzt über die Wiesen

Tobija ist happy und allen anderen wird es auch sehr gut gehen, denke ich mal.

 

Schwimmunterricht

Omnia erteilt Tabitha Schwimmunterricht ;-) Und Tabitha lernt schnell.

OmniaTabitha
Tabitha ist eine gute Schülerin

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schwimmen und Stöckchen holen

Hitzewelle am Wasser verbringen

Wie glücklich sind wir, dass wir einen See direkt vor der Tür haben. Eine Hitzewelle steht uns ins Haus und vielleicht bleiben wir ganz und ganz am und im Wasser…den Hunden gefällt es.

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Wasserwhippets

Auf keinen Fall jetzt einen Hund auch nur für Minuten im Auto lassen! Wenn uns Temperaturen an die 40 Grad! erreichen sollen, dann würde der Hund in wenigen Minuten gekocht werden….

Zuviele Hetzhunde

Ein Hetzhund hat seine Bezeichnung daher, dass er Flüchtiges (z.B. Wild) verfolgt, niederreißt und tötet.

Wikipedia: „Die potenzielle Beute wird so lange verfolgt (gehetzt), bis diese nicht mehr entweichen kann, weil sie erschöpft oder eingeholt und damit gestellt ist, so dass sie erlegt werden kann…..Hetzjagd wird oft von und in Gruppen bzw. Rudeln betrieben. “

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der Vogel als Hetzobjekt

Richtig; von den Whippets können wir lernen, dass sie sich per Augenkontakt abstimmen, wann denn nun was zu jagen sei. Gruppendynamik. Der Hund sieht etwas, „kommuniziert“ im Rudel, alle sind sich einig und …..los geht es. Es geht beim Hund um Triebbefriedigung. Da hilft auch ein Anti-Hetztraining meistens wenig. Der Reiz allein reicht aus. Dann läuft das Programm automatisch ab.

Warum kam mir das heute in den Sinn, als ich wieder gestern die Schlagzeilen las?

Ach ja, deshalb: Es gibt viel zu viele Hetzhunde in unserem Land.

Geburtstagsfeier

Geburtstag für den J2-Wurf sah bei John so aus, dass er heute sogar freiwillig in den See ging. Bob und Jürgen schicken mir ein Foto von ihrem Jari (Superfly’s Jamiroquai) und schreiben:

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Jamiroquai grüßt für den gesamten J-Wurf

“Wo sind nur die Jahr geblieben…Jari ist wohl auf und es geht ihm sehr gut (hat immer noch Flausen im Kopf ”

 

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