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Warum sind die Rennleute immer gleich so brüskiert?
Erstellt 09.10.2007 @ 17:11
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Diese Frage wurde mir heute gestellt, weil man in allen Diskussionen ums Rennen oder Nichtrennen immer diesen Eindruck gewinnt, sagen relativ \”neue\” Leser. Nun, dann gebe ich die Frage doch mal weiter: Gibt es da so etwas wie ein \”schlechtes Gewissen\”? Wenn ja warum? Wenn nein, warum gewinnen Leser diesen Eindruck. Woran liegt es?
Liebe Gerda, danke für Deinen Kommentar. \”Genervt\” ist wohl das richtige Wort.
Ob nun Rennbahn hin oder her, mich nervt es gewaltig, wenn ebenfalls Aussenstehende nur einen Kommentar zu Whippets bzw. Windhunde abgeben. Wie z.B.: \”Auch das sind doch solche Rennhunde, kuck Dir diese komischen Viehcher an, ableinen kannste die nich, die jagen alles\”.
Der Whippet ist ein Allroundtalent, jedenfalls für mich…
Ich habe am Anfang meiner Whippets mich dem Thema Rennen - Coursing, auch befasst. Und ich war auch mal da (2 - 3 ) zum Schauen und Schnuppern. Das hat mir leider gereicht. Tut mir leid.
Allerdings missfiel mir zu meiner Zeit oder vielleicht bin ich auf verkehrte Leute getreten, das \”musst Du so machen\” oder \”du wenn Du das erledigt hast, kommt als Nächstes das\”. Ich halte mich hier bewusst an nur allgemeine Sprüche, die ich zuhören bekam.
Warum müssen Whippets mit 6 oder 8 Monaten schon laufen, wo sie noch nicht fertig entwickelt sind. Hat das nicht Zeit..?
Klar… , ist es spannend, wenn der eigene Hund beim Rennen/Coursing mitläuft und jagen darf. Natürlich ist man als Besitzer stolz, wenn der vielleicht eigene Hund am Ende zuerst am falschen Hasen ist. Daraus entwächst dann auch der Ehrgeiz einiger, es ist wie eine Sucht, wenn ich es so nennen darf.
Und bei den Diskussionen gab es damals bei mir kein vielleicht, nur ein Muss anderer.
Es gibt zum Glück nette Rennplatzleute, die einen gesunden Mittelweg für sich und ihren Windhund haben.
Und es gibt für mich auch eine extreme Scharr, die ihren Hund laufen lassen. ob wohl der Hund nicht in Ordnung ist.
Ein Windhund ist zum Laufen geboren aber ich als Besitzer am anderen Ende der Leine, bin der mit Vernunft ausgestattet sein sollte und der entscheidet, was für seinen Hund gut ist oder nicht.
Leider habe ich es auch schon mehrfach erlebt das die LAGER übereinander herziehen. anstatt miteinander wird gegeneinander angegangen. Nö, das ist mir zu dumm, deshalb ziehe ich es vor, hier mit meinen Whippets froh und frei von aller Vereinsmeierei meine Runden zudrehen, weil ich es satt habe und genervt bin, mit irgendwelchen anderen Leuten, nur weil ich 3 Whippets habe, in einen Topf geworfen zuwerden.
So lange solche Misstöne untereinander angeschlagen werden, halte ich mich raus. Anstatt sich zu freuen eine so wundervolle Rasse wie den Whippet haben zudürfen, habe ich eher das Gefühl, das einige wenige von \”Oben\” herabblicken. Es soll jeder am Ende selber wissen, was er mit seinem Whippet/ Windhund tut, wichtig ist am Ende doch nur eins, das der Whippet wohlfühlt und ein zufriedenes Leben führen kann.
Deshalb muss man noch lange nicht übereinander herfallen und diese ständigen Sticheleien bringen uns auch nicht weiter.
Kein Wunder wenn Aussenstehende hier über so manche Diskussion den Kopf schütteln und verunsichert werden. Meint Ihr nicht auch..? Der Ton macht die Musik und nicht umgekehrt.
LG
Sabine
Ich kann nicht für andere sprechen. Ich habe jetzt eine ganze Zeit gebraucht, um zu antworten, weil ich mir die letzten Beiträge zum Thema Rennbahn noch einmal durchgelesen habe. Ich finde da eigentlich nichts bis auf meine Bemerkung zu Windhund drin, wo Windhund drauf steht, was als Stichelei oder Ähnliches aufgefasst werden könnte. Sollte das der Fall sein, fände ich es hilfreich, wenn das jemand klären könnte. Ganz einfach deshalb, weil ich kein Interesse an einer unsachlichen Diskussion habe, aber da ich die Texte nun mal selbst verfasse, fehlt mir möglicherweise der nötige Abstand.
Hallo Herr Küper, ich glaube nicht, das ich Sie ganz im Speziellen gemeint habe. Ich habe hier meine Erfahrungen dargelegt.
LG
Sabine
Ich glaube hier ist was anderes gemeint und Ludwig muss sich den Schuh gar nicht anziehen. Es geht oft darum, dass Besitzer, die sich Rennleuten gegenüber sehen, ob nun im normalen Onlinebetrieb oder hautnah auf der Bahn, verschreckt werden.
Da heißt es, es geht um die Hunde, die die Rennbahn ja so nötig \”bräuchten\” um sich auszuleben und wenn man näher hinschaut, geht es um ganz anderes. Wer also was anderes sagt, als er wirklich meint, der fühlt sich immer überzogen angegriffen. Wer ist denn so ehrlich zuzugeben, dass es ihm beim Rennen nicht um den Hunde geht, sondern um seinen ganz persönlichen EIGENEN Spaß?
Vielleicht hilft es ja, wenn ich mal was aus der Praxis berichte.
R. war zweimal auf der Rennbahn, weil ICH ihn da hingelockt hatte (einmal und nie wieder!) Sogleich stürzten etliche Leute auf ihn zu, gaben tausend Ratschläge, wie er denn nun was machen soll und wie es denn richtig und wichtig für einen Whippet wäre und nur so wäre es eine artgerechte Haltung oder so ähnlich. Er sagte nur zu mir: \”Das wäre ja wohl unglaublich, die sind ja alle fanatisch.\” (Berlin)
E. hatte ich ebenfalls \”empfohlen\” dort mal zum Training zu gehen. Er war ein \”alter Hase\” und hatte schon vor meiner Zeit einen Grashopper mit dem er viel zu Rennen ging. Aber es folgte dann eine lange Pause und nach Jahren erschein er dann mal wieder. Kaum einer kannte ihn noch und wußte auch nicht, dass er längst lange im \”Renngeschäft\” war. Auch er wurde mit Anweisungen traktiert und ist seit dem nie wieder hingegangen, weil er meinte sinngemäß: \”Das muss ich nicht mehr haben. Wie verrückt ich doch war, dachte ich doch auch, ein Whippet MUSS auf die Bahn.\” (Berlin)
J.u.S. wollten ebenfalls \”mal gucken\”. Zuerst hieß es: \”Wo ist denn der Hund her?–ach naja\” was den Besitzern schon mal die Laune vermieste. Sie haben weder ihren Whippet laufen lassen noch jemals ausgestellt, weil ihnen die Leute nicht gefielen. (Gelsenkirchen)
W. hatte ebenfalls vor vielen Jahren einen Powerplays mit dem er viele Rennen bestritt. Als dann die Jahre ins Land gingen und der Hund altersgemäß verstarb, erwarb er einen Whippet bei mir und erschien stolz auf der Bahn. Entrüstung bei einigen Teilnehmern! \”Was wollen Sie denn hier mit solch einem Hund?\” (Mammendorf)
N. war mit ihrem Whippet ebenfalls auf der Rennbahn und berichtete das gleiche wie W. (Oberhausen)
I., S. u. L. verstanden nicht, warum ihre Whippets obwohl sie tadellos liefen und auch den Kill machten im Coursing keine entsprechende Benotung bekamen. Irgendwann hieß es dann sinngemäß: \”Dann müsst ihr mal ein bißchen mehr mitarbeiten, dann könnt ihr auch gewinnen.\” bzw. (Brandenburg/Sachsen)
Sicher könnte ich diese Liste beliebig erweitern und ganz sicher könnten auch andere Besitzer aus dem \”anderen\” Lager ähnliches berichten. Entweder wird er geschulmeistert oder ganz und gar allein gelassen. Das ist jedenfalls meine ganz persönliche Erfahrung.
Und meist ist es auch so, dass eine wirkliche Betreuung fehlt. Da wird nur das Trainingsgeld kassiert und ansonsten wars das dann. Keiner der Rennfunktionäre ist mir bisher über den Weg gelaufen, der erstmal für Anfänger einen m.E. wichtigen Einführungsunterricht erteilt, nämlich in Bezug auf die Leistung, die ein Hund da erbringt, was für ein richtiges Training nötig ist und und und. Oder hat sich das inzwischen geändert.
Und DESHLAB empfehle ich keinem meiner Käufer mehr die Rennbahn, das müssen sie dann selbst herausfinden.
Wirklich ärgerlich ist es dann, wenn jemand meist anonym dazwischen schreit, dass es wieder mal GEGEN die Rennwhippets geht, dass man selbst \”ja gar keine Ahnung hat\”, dass man selbst \”nie auf Rennnen zu sehen ist\” und und und.
Die Lagerbildung oder besser gesagt Zweiteilung: Rennleute und Nicht-Rennleute gibt es überall auf der Welt, weil die Renn- und \”Show\”leute meistens einfach nicht kompatibel sind.
Warum halten wir es nicht mit Friedrich II: Jeder soll nach seiner Façon selig werden? Ich habe den Eindruck, dass es nur schwarz-weiß-Denken gibt und finde es richtig, wenn man sich darüber streitet ….und dann hoffentlich mal das Ganze etwas lockerer sieht ;-).
Na gut, ich habe wegen der zeitlichen Nähe gedacht, es ginge um die Beiträge zum Thema, warum man nicht zur Rennbahn geht. Dann bin ich ja insofern beruhigt.
Dass viele Leute verschreckt werden, ist leider so. Man kann sich wohl nur Mühe geben, es selbst besser zu machen.
verschreckt u verärgert bin ich ,weil ich interresse zeigte am rennen u coursing,higgi und auch ich wir waren nicht mit vorurteilen dort sondern wir wollten mit teil haben .gesagt u getan haben wir zwei proberennen gemacht ….higgi stand nur da und fragte sich was soll ich ihr….er lief nicht hatte ein wenig angst vor dem geräum des hasenzuges.so kurz da rauf kam der rennleiter und sagte von oben herab ……so einen blöden whippet hat er noch nie gehabt…..sehr aufbauend……higgi u ich wir standen blöde rum hatten niemanden der uns unterstützte…….ende vom lied war das wir nach hause fuhren
so kann man keine mitglieder gewinnen
lg zecke
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es ist wirklich so wie beschrieben !
Jeder macht so seine Erfahrungen. ich habe auch sehr lange gebraucht zu begreifen, das der \’Windhundsport\’ nicht wirklich ein SPORT in dem Sinne ist und das sich die sagen wir mal Mitstreiter nicht unbedingt sportlich verhalten ! Wiw überall ist sich da jeder der Nächste und versucht seine Vorteile zu erhaschen (siehe z.B. Richterauswahl ) Ob im Rennengeschehen oder auch bei Ausstellungen bleibt man EinzelKämpfer. Und da ist dann eigene Erfahrung von Vorteil. Liebe Gerda, ich hoffe deine lobenswerten Bemühungen werden belohnt. Also bis dann über die Hürden…wir sehen uns
Lg Ilona
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